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Vom 30.-31. Mai 2009 ist The Wild Side mit einem Stand auf der DoKoMi anzutreffen. Leider diesmal ohne Zombiesmile, da diese in den USA weilt, wo sie – auch an diesem Wochenende – als Gast auf der A-Kon anzutreffen sein wird!

Wir wünschen ihr ganz viel Erfolg dabei!

Jedenfalls haben wir ganz viel feine Sachen aus Shop und Verlag dabei und freuen uns auf Euren Besuch!

Und hier sind wir zu finden… 🙂

Grundriss_EG_DoKomi

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Wie SPIEGEL Online in einem heutigen Artikel berichtet, hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ab heute den ersten Band der „Finder“ Serie von Yamane Ayano auf den Index gesetzt. Das bedeutet folgendes: „Indizierte Medien dürfen Kindern und Jugendlichen weder verkauft noch überlassen oder anderweitig zugänglich gemacht werden. Sie dürfen nicht mehr beworben werden und nicht im Versandhandel vertrieben werden, es sei denn, es werden Vorkehrungen getroffen, um sicherzustellen, dass der Kunde mindestens 18 Jahre alt ist.“ (Wikipedia)

Zwar haben einige Leser und Leserinnen schon die Befürchtung geäußert, dass das Manga dann (sollte es nochmals aufgelegt werden – im Moment ist „Finder“ ja vergriffen) auch über Amazon nicht mehr zu haben wäre. Doch verwendet Amazon in Deutschland das „Postidentverfahren„, bei dem man bei der Post sein Alter überprüfen lassen kann, und dann die Sendung ausgehändigt bekommt.

Man kann gespannt sein, wie Tokyopop auf die Indizierung reagieren wird!

In wieweit die Indizierung noch zeitgemäß ist, ist ein anderes Thema. Auch dass in Japan oder den USA man keine Probleme mit derartigen Darstellungen hat, ist für die deutsche Gesetzgebung nicht ausschlaggebend. Die Meinungen gehen in dieser Sache doch sehr auseinander.

Persönlich finde ich das Ganze übertrieben. Da gibt’s Ärgeres, was eine Indizierung wirklich verdienen würde. Und eigentlich erreicht die Bundesprüfstelle damit genau das Gegenteil: nämlich, dass jetzt auch die Leser, welche das Manga noch *nicht* in den Fingern hatten, alles tun werden, um es zu kaufen. Statt also Kinder und Jugendliche vor „luststeigernder Gewalt“ zu schützen, schürt die Entscheidung der Bundesprüfstelle nun erst recht das Begehren nach Verbotenem. Außerdem ist über das Internet heutzutage ja so ziemlich alles zugänglich, was die Prüfer nicht nur erblassen, sondern wahrscheinlich in Ohnmacht fallen lassen würde.

Auf der anderen Seite ist es schwierig, eine Grenze zu finden. Ja, ich finde, dass Kinder noch nicht mit allem konfrontiert werden müssen. Aber man kann sie auch nicht vor allem schützen. Es wäre Aufgabe der Erwachsenen, welche die Kinder durch ihr Leben begleiten, sie auf diese Art von Darstellungen vorzubereiten. Aber da man das ja leider nicht immer voraussetzen kann, muss wohl doch irgendwo eine Lösung gefunden werden.

Ich jedenfalls hoffe, dass Tokyopop sich davon nicht einschüchtern lässt, und so weitermacht wie bisher!
EDIT:

Tokyopop-Geschäftsgründer Joachim Kaps hat sich im CIL-Forum zum Thema geäußert: LINK

Man ist doch immer neugierig zu sehen, was da so an „Konkurrenzprodukten“ auf dem Markt erhältlich ist. ^__^  So bin ich auf der Leipziger Buchmesse natürlich auch über das neueste Manga Lilientod von Martina *Chiron* Peters und Anne Delseit gefallen. Da ich ja schon K-A-E „29th Secret“ 1: Blank File kannte, und ausserdem Chirons Kurzmanga „A.S.A.P.“ bei uns in Yaoi Newcomer erschienen ist, war ich natürlich sehr neugierig zu sehen, was die beiden erschaffen haben.

LilientodcoverGleich als erstes fielen mir die schönen Farbseiten am Anfang des Mangas auf, welche auf glänzendem Papier gedruckt sind. Auch die ganze Aufmachung – glänzender Umschlag, gutes Papier – macht richtig Lust darauf, sich in’s Lesen zu stürzen.

Carlsen beschreibt die Geschichte so:

Als Kronprinz könnte Arin eigentlich ein unbeschwertes Leben führen. Aber als eine grausame Mordserie das Land in Atem hält, beschließt er, auf eigene Faust zu ermitteln. Er begibt sich auf die Suche nach dem mysteriösen Attentäter, der seine Opfer ausschließlich aus der adligen Oberschicht auszuwählen scheint. Doch seine nicht ungefährliche Suche führt ihn an den Rand eines dunklen Geheimnisses – und geradewegs in die Arme des Attentäters…

Der gute Prinz Arin lebt ein recht unbeschwertes Leben – jedenfalls scheint niemand in seiner Umgebung vor seinen Flirts (und vielleicht auch mehr?) sicher zu sein. Denn sogar die Autorinnen haben ihren Hauptcharakter „Prinz Porno“ genannt. So wild wird es allerdings dann doch nicht, alles hält sich im sehr dezenten Rahmen. Und zwar so dezent, dass es nicht einmal für eine „Ab 16“ Einstufung gereicht hat. Auf der anderen Seite können so auch jüngere Leserinnen mal ein nettes Shounen Ai Manga geniessen.

Ich war relativ schnell mit der Geschichte durch. Leider. Denn eigentlich hatte ich mir mehr erhofft von den beiden Autorinnen, sind doch sowohl Martina Peters als auch Anne Delseit durchaus in der Lage, spannende und packende Geschichten zu erzählen und illustrieren. Doch aus Lilientod hätte echt mehr werden können.

Zu viele Unstimmigkeiten drängten sich mir beim Lesen auf. Da will ein Prinz Morde selber aufklären, und kann kaum selber mit der Klinge umgehen, was dazu führt, dass er fast selber dran glauben muss. Dauernd springt er dem Mörder einfach hinterher, ohne Sinn und Verstand oder tatkräftige Begleitung (z.B. Leibwachen). Und noch hat sich die Geschichte gar nicht richtig entwickelt, landet Arin schon beim Mörder im Bett – freiwillig.

LilientodLp3Auch die Zeichnungen reichen leider nicht an das Können ran, zu dem Chiron fähig wäre. Die Posen sind steif und statisch, die Hintergründe sehr sparsam, und oft verdeckt die dunkle Rasterfolie die Details. Auch die Anatomie ist manchmal etwas seltsam, und ich erwischte mich ein paarmal dabei, das Buch zu drehen und zu wenden, weil ich nicht dahinterkam, warum ein Panel irgendwie seltsam war. Meistens war’s dann ein anatomisches Detail, welches etwas eigenartig geraten war.

Eigentlich schade. Denn die Geschichte hat definitiv Potential. Es hätte ein echt prickelndes Manga werden können. Vielleicht waren die beiden Autorinnen ja auch von Seiten des Verlags unter Zeitdruck gesetzt worden, weshalb die Qualität hinter der schnellen Fertigstellung zurückblieb. Jedenfalls fand ich es doch etwas traurig, dass das Manga zum Schluss nicht hielt, was es versprach.

Aber, es scheint ja eine Fortsetzung zu geben. Natürlich werde ich mir auch die wieder kaufen, und beide Mangas werden einen Ehrenplatz in meiner Sammlung haben. Denn trotz allem sind kurzweilige (und das war es ganz bestimmt!) deutsche Mangas auf dem Markt noch ein wenig eine Seltenheit! 🙂 Den beiden jungen Autorinnen jedenfalls wünsche ich viel Erfolg und freue mich auch die nächsten Werke von beiden. 🙂

Wow! Schon ist wieder eine Woche seit der Hanami vorbei! Das geht manchmal schneller, als man denkt.

Erst mal ein herzliches „Dankeschön“ an alle, die uns auf der Hanami am Stand besucht haben! Es hat echt Spass gemacht, Euch alle zu treffen. Auch ein besonderes Danke an alle Kunden und Kundinnen, denen wir mit unserem Sortiment etwas Gutes tun konnten. Ich hoffe, dass die vielen Mangas und Artbooks auch weiterhin viel Freude machen.

Kaum zurück, gleich wieder weg. Da hatte ich doch glatt vergessen, dass das Seminar, welches ich bei der IHK gebucht hatte nicht über einen, sondern gleich über zwei Tage ging! Mit vollgestopftem Kopf kam ich dann endlich am Mittwoch Abend ganz zu Hause an. 🙂  Noch zwei Termine am Donnerstag (jetzt habe ich eine „Knirschschiene“ – in lila-glitzer Kunststoff… *lach*) und die Woche war schon fast vorbei.

Die Arbeiten am Shop gehen voran. Mit den Artbooks sind wir durch, da ist jetzt alles up to date. Zwei neue haben wir noch die online müssen, aber das, was auf Lager ist, ist jedenfalls schon überarbeitet. Auch einen Teil der Character Goods haben wir schon auf Vordermann gebracht. Einige Produkte sind noch nicht online, aber das kriegen wir auch noch hin. Ansonsten bitten wir um Geduld – wir arbeiten daran. 🙂

Dieses Wochenende ist es wieder soweit, The Wild Side ist auf Tour… Ziel ist diesmal die Hanami in Ludwigshafen. Von den vielen Conventions, welche wir schon hinter uns gebracht haben, older welche noch vor uns stehen, ist die Hanami eine unserer absoluten Favoriten. Von der Größe her eher eine der mittleren Cons, ist die Hanami trotzdem sehr familiär. Besonders gut gefällt uns das Programm, auch wenn wir meistens kaum was davon mitbekommen. ;__;

Auch die Räumlichkeiten sind sehr angenehm, offen, ohne zu weitläufig zu sein. Das angebotene Essen ist lecker, die Organisation immer sehr freundlich und bemüht, und unser Stammplatz kommt uns schon richtig heimelig vor.

Wie immer werden wir mehr oder weniger den gesamten Shop dabei haben. Japanische Mangas, unsere eigenen Sachen, neue Artbooks aus Japan, und halt alles, was noch ins Auto passt.

Außerdem ist auch dieses Jahr wieder unsere Mangaka Zombiesmile dabei – aller Wahrscheinlichkeit in voller Montur:

zombiesmileWie immer wird Sie für Euch signieren, und in Eure ConHons zeichnen. Denkt daran, frühzeitig Eure Conhons abzugeben, da sie sonst bis zum Abend hin eventuell nicht mehr fertig wird.

Wir freuen uns jetzt schon darauf, Euch alle wieder in Ludwigshafen am Stand begrüssen zu dürfen.